Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät

Programm

Tag

Programm: Workshops und anderen Aktivitäten

17.09.2012

Anreise

Empfang der Teilnehmerinnen und Teilnehme.

Hilfestellung bei der ersten Orientierung in Berlin.

18.09.2012

PD Dr. Brigitte Heymann (Humboldt-Universität zu Berlin)

"Lesbarkeit der Stadt – Die Stadt als Text"

Inhalt des Workshops

Mit Paris sind jene ästhetischen Erfahrungsräume verbunden, die seit der Mitte des 20. Jahrhunderts in der Verschränkung von Wahrnehmung, Schrift und Erinnerung die Konzepte kulturellen Wissens der Großstadt konstituieren. Die Stadt als Text bildet den Schnittpunkt poetologischer, semiotischer und soziologischer Forschungsansätze zur literarischen Raumbildung, die punktuell anhand exemplarischer Texte rekonstruiert werden sollen. Ausgehend von unterschiedlichen Lesbarkeitskonzepten werden theoretische Paradigmen, wie die Figur des Flaneurs, die Metaphorik von Text und Straße, die Problematik von Text, Raum, Subjekt und Identität diskutiert. Die Frage nach ihrer aktuellen Gültigkeit stellt sich anhand der Lektüre von G. Perecs Projekt der Stadt-Raum-Erkundung.

Lektüren:

Marc Augé, Non-lieux.Introduction à une anthropologie de la surmodernité (1992) (dt. Nicht-Orte, 2010)

Walter Benjamin, Der Flaneur; Einbahnstraße (1928)

Georges Perec: Tentative d’épuisement d’un Lieu parisien (1975) (dt.: Versuch einen Platz in Paris zu erfassen, Konstanz, 2010)

Aufgabe der Studierenden

Der Workshop baut auf die vorbereitende Lektüre der Studierenden auf. An den Schnittpunkten von Aisthesis, Medien und Ethnologie entstehen für sie vielfältige Möglichkeiten über die Rezeption der Texte hinaus eigene Projekte zu entwickeln, die entweder mit dem realen Raum Berlins oder mit anderen Erfahrungsräumen der Großstadt verbunden sind und die zum Abschlusskolloquium vorgestellt werden können.

Abendprogramm

Offizielle Begrüßung im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens

19.09.2012

Prof. Dr. René-Marc Pille (Universität Paris 8 Vincennes-Saint-Denis)

"Von diesen Städten wird bleiben... - Lob des Vergänglichen beim jungen Brecht"

Inhalt des Workshops

Die deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts weist eine gewisse "Großstadtscheu" auf: Sie hat, wie in /Faust I/, die sogenannte "kleine Welt" zum Gegenstand. In Deutschland wurde das Phänomen Großstadt erst im frühen 20. Jahrhundert literarisch erschlossen. Der junge Bertolt Brecht gehört zu den ersten deutschen Dichtern, die diesen thematischen Wandel vollzogen haben. In seiner /Hauspostille/, einer 1927 veröffentlichten Gedichtsammlung, schildert er (mit biographischen Hintergründen) den Übergang des Menschen von der Natur zur (städtischen) Kultur und überhaupt zur Moderne, die aus seiner Sicht vorwiegend im Zeichen der Vergänglichkeit steht. Zu diesem Merkmal, das die gesamte abendländische Zivilisation kennzeichnet -- der lyrische Bogen spannt sich bis Nordamerika -- hat er eine ausgesprochen positive Haltung und nimmt sogar die bevorstehende Apokalypse in Kauf.

Aufgabe der Studierenden

Studentischer Beitrag:

Texte verstehen und diskutieren

Primärliteratur:

Bertolt Brechts Hauspostille. Mit Radierungen von Christoph Merkel. Insel Verlag 1982 (Insel Taschenbuch 617).

Sekundärliteratur:

Michael Morley, "Bertolt Brechts Hauspostille", in: Jan Knopf (Hg.), Brecht Handbuch, Bd. 2. Gedichte. Stuttgart-Weimar 2001, S. 157-161.

20.09.2012

Ende, Wende und Neubeginn: Politische Wandlungsprozesse und die Entstehung von Subkulturen in Berlin 1980 – 2005,

Dr. Alexander Clarkson

Inhalt des Workshops

Der Workshop „Ende, Wende und Neubeginn: Politische Wandlungsprozesse und die Entstehung von Subkulturen in Berlin 1980 – 2005” gliedert sich in zwei Teile: Teil I: „Nischenkulturen und Mauerfall”, Teil II: „‘Neue’ Deutsche in ein ‘Neues’ Deutschland”. Als ein Ort der Entstehung von Subkulturen kann auch der Berliner Bezirk Friedrichshain, in dem die TeilnehmerInnen untergebracht sind, angesehen werden. Im Beitrag von Dr. Clarkson analysieren sie somit auf theoretischer Ebene jenen Teilaspekt Berliner Gegenwart, der als einer der Hauptfaktoren für die Popularität Berlins unter Kulturschaffenden und jungen Erwachsenen angesehen werden kann und setzen diesen in Beziehung zu politischen Veränderungen.

Aufgabe der Studierenden

Selbstständige Vorbereitung auf der Grundlage der auf Moodle bereitgestellten Texte, Gruppenarbeit. Als Ergebnis erstellt jede Arbeitsgruppe ein Poster, das abschließend diskutiert wird.

21.09.2012

Berlin in Literatur, Film, Musik; 1990-2010,

PD Dr. Ralf Klausnitzer

Inhalt des Workshops

Gegenstand des Workshops sind exemplarische Varianten der literarischen, filmischen und musikalischen Repräsentation der Großstadt Berlin. Im Zentrum stehen die Wechselwirkungen von unterschiedlichen Kunst- und Medienformaten mit den sich nach 1990 vollziehenden Veränderungen der Lebensverhältnissen im urbanen Raum. Wichtige Filme werden in Ausschnitten vorgestellt; ein Reader mit exemplarischen literarischen bzw. Songtexten und Dateien der wichtigsten Songs stehen den Teilnehmern auf Moodle zur Verfügung.

Aufgabe der Studierenden

Selbstständige Vorbereitung auf der Grundlage der auf Moodle bereitgestellten Materialien, Gruppenarbeit incl. Präsentation der Ergebnisse, aktive Teilnahme an der Diskussion

22.09.2012

Aufgabe der Studierenden

15.00 Uhr Mauertour: Deutsch-deutsche Geschichte entlang der Berliner Mauer: Von Bernauer Straße bis East Side Galery

19.00 Uhr Unter den Dächern Berlins: Pizza-Dach und Dachkammer in F’hain

23.09.2012

Selbststudium

Selbststudium

Selbststudium in den Arbeitsgruppen

Cafébesuch in X-berg (Mehringdamm -> Kreuzberg) + Kino Babylon/Sputnik/Central

24.09.2012

Bukarest: halluzinogen. Zur Darstellung der rumänischen Hauptstadt in der Gegenwartsliteratur,

PD Dr. Gabriel H. Decuble

Inhalt des Workshops

Ausgehend von Mircea Cărtărescus Roman Orbitor [deutscher Titel: Die Wissenden] und seiner Kurzprosa werden poetische Funktion und ästhetische Darstellungsform der Metropole in der Literatur ergründet. Dabei werden auch rumänische Vorläufer und ausländische Vorbilder Cărtărescus sowie der historische Hintergrund seines Schaffens kurz dokumentiert. Die im Laufe der Diskussion aus den vorgebrachten Textstellen sich hervorhebende Großstadtsymbolik wird einer sozialhistorischen Analyse unterzogen, wobei die quasi halluzinogen wirkende Begegnung des Individuums mit der unheimlichen Metropole (als Moloch) die Tendenz zum Transzendieren der zeitlichen und räumlichen Schranken und somit zur Geschichtsflucht erklären soll. Ferner soll danach gefragt werden, wie produktiv der zwielichtige Charme Bukarests für die rumänische Literatur ist. Das Werk weiterer Gegenwartsautoren wird zur Beantwortung dieser Frage herangezogen. Abschließend und im Sinne der Kontextualisierung werden Parallelen zu bekannteren Beispielen aus der Weltliteratur gezogen, in denen die Metropole ähnlich dargestellt wird.

Aufgabe der Studierenden

Die Teilnehmer müssen die unterstehenden Titel kennen. Anschließend verfasst die schwerpunktmäßig gebildete Arbeitsgruppe eine gemeinsame Arbeit zum Thema „Das Faszinationspotential der Metropole am Beispiel des Werks Cărtărescus“.

Literatur: Mircea Cărtărescu, Nostalgia, (aus dem Rumänischen von Gerhardt Csejka), Suhrkamp, Frankfurt a.M., 1997.

Mircea Cărtărescu, Die Wissenden (aus dem Rumänischen von Gerhardt Csejka), Zsolnay, Wien, 2007.

Optional: Birgitta Gabriela Hannover: Bukarest entdecken. Die rumänische Hauptstadt und ihre Umgebung - Geschichte der Stadt Bukarest, Trescher Verlag, Berlin 2008.

25.09.2012

Dr. Müzeyyen Ege (Marmara University)

"Die Metropole als ‘unheimlicher’ Ort - Istanbul und orientalischer Exotismus im deutschsprachigen Kriminalroman"

Inhalt des Workshops

Große Städte zeigen von alters her ein doppeltes Gesicht: zum einen werden sie glorifiziert als Stätten der Kultur und des Fortschritts, zum anderen beunruhigen sie durch ihre Schattenseiten und düsteren Untergründe. Anhand literarischer Bilder sollen die Studierenden untersuchen, wie das ‚Unheimliche‘ der Großstadt im exotisch-städtischen Milieu als kriminalliterarisches Sujet verstärkt projiziert wird. – u.a. Christoph Peters „Das Tuch aus Nacht“ (2003).

Aufgabe der Studierenden

Selbständige Vorbereitung auf der Grundlage der auf Moodle bereitgestellten Texte. Gruppenarbeit inklusive Präsentation der Ergebnisse, aktive Teilnahme an der Diskussion.

26.09.2012

Prof. Dr. Arno Gimber (Universidad Complutense de Madrid)

"Der Bahnhof im Spannungsbogen zwischen Moderne und Postmoderne"

Inhalt des Workshops

Bahnhöfe gehören in jedes Stadtbild und spielen auch in der literarischen Beschreibung von Städten eine bedeutende Rolle. Werden sie zu Beginn des 20. Jhds. noch mit Kathedralen verglichen, entwickeln sie sich im Laufe der Zeit als „Nicht-Orte“ (Marc Augé) zu Symbolen der "Übermoderne". An ausgewählten Beispielen insbesondere literarischer Beschreibungen des Berliner Anhalter Bahnhofs (Erich Kästner, Paul Celan, Emine Sevgi Özdamar, etc.) und des Madrider Atocha-Bahnhofs (Pío Baroja, Carlos Rojas Vila, Antonio Muñoz Molina, etc.) soll nachvollzogen werden, wie urbane Veränderungen lesbar gemacht werden.

Aufgabe der Studierenden

 

Lektüre des dritten Kapitels („Von den Orten zu den Nicht-Orten“, pp. 79-114) aus Marc Augé: Nicht-Orte, München: Beck, 2010 (Neuauflage). Lektüre der im Moodle vorliegenden Textauszüge aus verschiedenen Romanen in deutscher (und spanischer) Sprache.

27.09.2012

Tim Trantenroth (Leibnitz Universität Hannover, freischaffender Künstler)

“Barrieren im urbanen Raum (Malerei)”

Inhalt des Workshops

 

Der Workshop thematisiert die Sicherheitsarchitektur und deren Einfluss auf unsere Wahrnehmung und unser Verhalten im städtischen Raum.

Tim Trantenroth setzt sich malerisch mit den Veränderungen des öffentlichen Raums auseinander. Einerseits prägen architektonische Elemente seine Malerei, andererseits thematisiert er beispielsweise Pressefotos zu Krieg und Zerstörung.

Die Motive zu seinen kleinformatigen Malereien  der Serie  war on terror findet er in Pressefotos  von weltweiten Terroranschlägen. Indem er bestimmte Abbildungen aus der Flut massenmedialer Reproduktion isoliert, erhält er sie als beständige Bilder, die über Wahrnehmung, Geschichte  und Wahrheit nachdenken.

Parallel zu dieser  Serie verfolgt  er sein Interesse an Architektur, besonders an ornamentaler Fassadenarchitektur und moderner Betonarchitektur und erzeugt illusionistische Räume, die den wirklichen Raum, in dem sie gezeigt werden, perspektivisch  widersprechen und so auf ganz direkte, visuelle Art mit der Wahrnehmung spielen.

www.timtrantenroth.de

Aufgabe der Studierenden

 

Bitte fotografieren Sie beim Abflug in Ihrer Stadt ein für Sie repräsentatives Motiv Ihres Flughafens sowie ein Motiv am Ankunftsflughafen welches Ihren ersten Eindruck repräsentieren soll.

Außerdem bringen Sie bitte ein Foto der Deutschen Botschaft in Ihrer Stadt mit zum Workshop.

28.09.2012

Dr. Carola Veit (Humboldt-Universität zu Berlin)

Teil I - Vortrag

"Das Neue Bauen – Berlins architektonische Veränderung"

Es ist ein Theaterstück in drei Akten, dessen Protagonisten sich bis aufs Messer bekämpften: das Neue Bauen in Berlin seit der Wende. Angefangen hat es mit den Kontroversen um den Potsdamer Platz, wo die Avantgardisten dem „Posemuckel“-Konzept der Traditionalisten verständnislos gegenüberstanden. Weitergeführt wurde die Auseinandersetzung in dem, was als „Berliner Architekturstreit“ in die Geschichte einging. Letztlich begann die „Kritische Rekonstruktion“ das Stadtbild zu prägen, beseelt von dem Wunsch, die Zerstörungen Berlins durch Krieg, Teilung und die Stadtkonzepte der fünfziger Jahre zu „heilen“. Doch Investoren und Architekten wären nicht Investoren und Architekten, wenn sie nicht auf der Suche nach Spektakulärem und Neuem das enge Korsett der „Kritischen Rekonstruktion“ gesprengt hätten. Und so spricht aus Berlin heute eine babylonische Vielfalt an Architektursprachen.

Teil II - Führung

"Das Experiment eines implantierten Stadtviertels – der Potsdamer Platz"

1990 galt es, die riesige Brache am Potsdamer/Leipziger Platz, das neue potentielle Zentrum Berlins, als einen städtischen Raum zu gestalten. Gefordert war die Verbindung zwischen Ost und West, zwischen den antagonistischen Stadtkonzepten der barocken Friedrichstadt und Hans Scharouns „Stadtlandschaft“ am Kulturforum. Eine „europäische Großstadt“ sollte es werden, inspiriert durch den Mythos des Potsdamer Platzes aus den zwanziger Jahren als der Inbegriff von Großstadt. Nach großen Auseinandersetzungen realisierten Renzo Piano, Helmut Jahn, Hans Kollhoff und Hilmer + Sattler + Albrecht ihre Pläne und damit konträre Auffassungen von Urbanität.

29.09.2012

Kulturprogramm

Spreewelten: Historische Bootsfahrt durch Berlins Zentrum

Poetry Slam: Lesedüne, Kreuzberg

30.09.2012

Kulturprogramm

Selbststudium

Selbststudium in den Arbeitsgruppen

Kulturprogramm

15.00 Uhr Besuch der Ausstellung: Topographie des Terrors


01.10.2012

Prof. Dr. Camilla Miglio (Università degli Studi di Roma "La Sapienza")"Die Erkenntnis der Wirklichkeit. Das neue Rom-Bild in Literatur und Filmkunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts"

Inhalt des Workshops

 

Nach der Rom-Rethorik des ‚faschistischen Zeitalter’ entdecken Literatur und Filmkunst eine komplexere, gegenwärtige Wirklichkeit der italienischen Hauptstadt. Schriftsteller und Regisseure schauen retrospektiv auf die erste Hälfte des XX Jahrhunderts zurück, und mit neuen Augen versuchen ein ethisches und ästhetisches Programm für die Gegenwart zu entwerfen. Im Laufe des Workshops werden Ansätze des ‚Neorealismus’ (R. Rossellini, Roma città aperta 1945), des realistischen und trotzdem lyrischen Pasolini (Mamma Roma, 1962) des soziologisch-existentiellen Films (E. Scola, Una giornata particolare, 1977), oder des politisch-existentiellen (N. Moretti, Caro Diario, 1993) und des Rombildes, das aus mehreren Fernseh-Serien entsteht, in Zusammenhang mit einigen Romanen zu bringen, die ihrereseits oft verfilmt wurden. Etwa: Carlo Emilio Gadda, Quer pasticciaccio brutto della via Merulana (1957, verfilmt 1959 durch Pietro Germi, und dann wieder für das Fernsehen 1983); Elsa Morante, La Storia (1974, verfilmlt durch Luigi Comencini, 1986), Alberto Moravia, Gli indifferenti (1929, verfilmt 1964 durch Francesco Maselli).

Aufgabe der Studierenden

 

Die Studierenden sollen sich in 4-5 Gruppen aufteilen und mindestens einen Roman und einen Film (oder dessen Verfilmung) schon gesehen haben.

Im ersten Teil des Workshops wird die Dozentin mithilfe von Powerpoint, Handouts und  Kurze Film-Szenen das Thema vorstellen. Die Studierenden sollen kurze (max. 15 Min.) Präsentationen vorbereiten und in der zweiten Hälfte des Workshops vorstellen und zur Diskussion anbieten.

02.10.2012

PhD Tamás Lénárt (Eötvös Loránd University)

"Budapest – Entstehung des modernen Stadtbildes"

Inhalt des Workshops

 

Der Workshop befasst sich mit der kulturellen Reflexion auf die rasche Entwicklung der ungarischen Hauptstadt um die vorige Jahrhundertwende, d. h. mit dem „Stadtbild“ der ungarischen Moderne.

Dabei wird auf zwei Schwerpunkte besonderes Augenmerk gelegt: Einerseits die fundamentale Rolle der literarischen Werke bzw. der umstrukturierenden literarischen Institutionen im urbanen Modernisierungsprozess (am Beispiel der Urbanisationsdebatten um die epochale Zeitschrift Nyugat), andererseits die Bedeutung der (Stadt-) Fotografie als potenzieller Medienkonkurrent der Literatur (am Beispiel des Lebenswerks des Fotografen György Klösz).

Die Kommunikationssprache des Workshops ist Deutsch, die Quellen werden in deutscher bzw. englischer Sprache zur Verfügung gestellt.

Aufgabe der Studierenden

 

Anhand primärer Quellen und eigener Forschung Zusammenstellung einer (vergleichenden) Projektarbeit.

03.10.2012

Exkursion in den Bundestag // Tag der Deutschen Einheit         

Exkursion

Die Studierenden erhalten im Plenarsaal einen einstündigen Vortrag zum Ablauf des Plenargeschehens und eine anschließende Führung durch die Kuppel des Reichstages.

04.10.2012

Prof. Dr. Eveline Kilian (Humboldt-Universität zu Berlin)

"Modernist London: Walking the City – Observing the City – Writing the City"

Inhalt des Workshops

This workshop will concentrate on walking and writing the city in the context of modernist London. The flâneur, a disinterested observer of metropolitan life and often an artist, became a prominent literary figure in the second half of the nineteenth century. Discovered by Charles Baudelaire in a short story by Edgar Allan Poe and reconfigured by Walter Benjamin in his reading of Baudelaire, the flâneur in various guises has been with us ever since. Our central text, Virginia Woolf’s Mrs Dalloway (1925), features a number of characters that have been classified as flâneurs, and this novel together with some shorter texts and excerpts will provide the material to think about the following topics: the relationship between observing the city and writing; the gender of the flâneur (what is the difference between a male and a female flâneur?); different time levels: the emergence of the past in the present of the city; the experience of the modernist city and aesthetic form; the social context: observation between aesthetic contemplation and surveillance.

N.B.: This workshop will be held in English.

Aufgabe der Studierenden

Preparation of assigned texts; group work including a short oral presentation.

05.10.2012

Feierliche Abschlussveranstaltung

Aufgabe der Studierenden

Präsentation der Projektarbeiten in fünf Panels:

  • Konzepte 1: Figuren der Großstadt
  • Konzepte II: Orte/Nicht-Orte; Zentrum/Peripherie
  • Medien I: Großstadt-Texte

IV.        Medien II: Bild, Film, Schrift

  • Posturban: Hybridisierung, liminale Räume, Cyberspace

Gemeinsames Abendessen und feierliche Abschlussveranstaltung

06.10.2012

Abreise

Die Abreise erfolgt individuell.