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Humboldt-Universität zu Berlin - Philosophische Fakultät

Fördermöglichkeiten für Frauen

An der Humboldt-Universität gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten für Frauen:

 

  • spezielle Weiterbildungsangebote (z.B. frauenspezifische Angebote der beruflichen Weiterbildung, Angebote des Career Centres)
  • Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit in Forschung und Lehre
  • gemeinsames Mentoringprogramm mit der Technischen Universität und der Freien Universität Berlin für Frauen auf dem Wege zur Professorin
  • das Mentoringprogramm "Von Frau zu Frau" speziell für first generation students aus Nichtakademikerfamilien
  • Förderung durch den Gleichstellungsfonds der Humboldt-Universität (u.a. Promotionsabschlussstipendien)
  • Caroline-Humboldt-Stipendiatinnenprogramm der Exzellenzinitiative der Humboldt-Universität
  • studienfördernde Programme und Stipendien

Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage der zentralen Frauenbeauftragten sowie auf den Seiten der Exzellenzinitiative der Humboldt-Universität zu Berlin.

 

Förderung für Frauen in Lehre und Forschung an der Phil. Fak.

Im Rahmen des 1998 eingeführten finanziellen Anreizsystems zur Förderung der Gleichstellung im nicht-medizinischen Bereich der Universität können Wissenschaftlerinnen, Promovendinnen oder Studentinnen in begrenztem Umfang auch durch Sachmittel gefördert werden. Seit dem Haushaltsjahr 2013 werden für solche Fördermaßnahmen in allen Fächern pauschal 5 % der Sachmittel reserviert. An der Philosophischen Fakultät erfolgt die Vergabe über die dezentralen Frauenbeauftragten in Kooperation mit den jeweiligen Fächern bzw. Instituten. Die Fördermaßnahmen gliedern sich ab WS 2010/11 in zwei Säulen:

 

Säule 1: Vergabe von Sachmitteln

Für nachweislich der wissenschaftlichen bzw. beruflichen Qualifikation dienenden Ausgaben, die die finanziellen Möglichkeiten der Antragstellerinnen übersteigen und nicht von anderer Seite gefördert bzw. übernommen werden können.

 

Zuschüsse können gewährt werden für:

  • Fahrtkosten, Übernachtungskosten für Tagungs-, Forschungs- oder Archivreisen (Antrag mit detaillerter Kostenaufstellung und Teilnahmenachweis bei Tagungen)
  • Anträge auf Förderung bereits durchgeführter Tagungs-, Forschungs- oder Archivreisen können nicht berücksichtigt werden
  • andere Kosten im Zusammenhang mit Abschlussarbeiten und Qualifizierungsmaßnahmen auf Anfrage

 

Vergaberichtlinien für Sachmittelförderung der Säule 1:

Die Mittel werden mit folgender Priorität nach Bedürftigkeit vergeben:

  1. Vergabe an Studentinnen
  2. Vergabe an Promovendinnen, Habilitandinnen
  3. Vergabe an wiss. und nicht-wiss. Mitarbeiterinnen mit befristeten Arbeitsverträgen
  4. Vergabe an Kolleginnen mit unbefristetem Arbeitsvertrag

Nach Möglichkeit werden darüber hinaus auf Antrag Mittel für die gleichstellungsorientierte Erweiterung des Lehrangebotes in Form von Gastvorträgen sowie für thematisch relevante, gleichstellungsorientiert besetzte Veranstaltungen und Tagungen vergeben.

 

Anträge können drei mal im Jahr - zum 01. Januar, zum 01. Mai oder zum 01. September - an die Dezentralen Frauenbeauftragten gestellt werden:

 

Anne Dressler: frauenbeauftragte_philfak1@hu-berlin.de 

 

Betreffzeile: Antrag auf Sachmittelförderung durch den Gleichstellungsfonds

 

 

Über die Vergabe entscheiden die Dezentralen Frauenbeauftragten zusammen mit den Frauenbeauftragten der Institute der Fakultät.

Im Falle einer Zuschussbewilligung muss die Abrechnung innerhalb eines Jahres erfolgen. Zur Abrechnung müssen die Originalbelege bei der Verwaltung der Philosophischen Fakultät eingereicht werden. Einzelheiten zu den Abrechnungsmodalitäten erhalten die Stipendiatinnen in einem gesonderten Schreiben.

 

Säule 2: Stipendienprogramm

Das Stipendienprogramm bietet Studentinnen der Phil. Fak., welche sich in der Abschlussphase ihres Bachelor-, Master-, bzw. Lehramtsstudiums befinden, die Möglichkeit, die Anfertigung ihrer Abschlussarbeit finanziell abzusichern. Das Programm richtet sich an besonders qualifizierte Kandidatinnen, deren Studienabschluss durch soziale oder materielle Probleme gefährdet ist.

  • Die Stipendien werden an Bachelor- und Master-Kandidatinnen (mit und ohne Lehramt) vergeben.
  • Die Stipendienanzahl orientiert sich an den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln.
  • Gefördert wird die Anfertigung der jeweiligen Abschlussarbeit.
  • Die Förderdauer beträgt: 4 Wochen (Bachelor) bzw. 8 Wochen (Master)
  • Die Fördersumme beträgt 400 Euro pro Monat.

 

Bewerbung:

Bewerbungen können drei mal im Jahr in digitaler Form an die Dezentralen Frauenbeauftragten gesendet werden:

zum 01. Januar, zum 01. Mai oder zum 01. September

 

Anne Dressler: frauenbeauftragte_philfak1@hu-berlin.de 

 

Betreffzeile: Antrag auf Abschluss-Stipendium

 

  • Selbstbewerbungen sind willkommen. Darüber hinaus können auch Vorschläge Lehrender berücksichtigt werden.
  • Der Nachweis überdurchschnittlicher Studienleistungen wird vorausgesetzt.
  • Die Prüfungsanmeldung soll dem Antrag bereits beigefügt sein bzw. so schnell wie möglich nachgereicht, spätestens jedoch im Fall einer Bewilligung vorgelegt werden.
  • Einzureichen sind eine kurze, aussagekräftige Stellungnahme der betreuenden Lehrperson zur wissenschaftlichen Qualität der Abschlussarbeit sowie ein Motivationsschreiben der Bewerberin, aus dem hervorgeht, dass und wie die Fertigstellung der Arbeit durch finanzielle oder soziale Probleme gefährdet ist.
  • Gegebenenfalls erfolgt die Einladung zu einem Auswahlgespräch.

 

Vergabegremium:
  • Das Vergabegremium besteht aus jeweils einer Vertreterin der vier Institute der Phil. Fak.  (Geschichte, Bibliothekswissenschaften, Philosophie und Europäische Ethnologie), sowie den Dezentralen Frauenbeauftragten.
  • Die Mitglieder des Vergabegremiums gehören dem akademischen Mittelbau oder der Professorinnenschaft der Fakultät an.
  • Sie werden von den Dezentralen Frauenbeauftragten zur Begutachtung der Bewerbungen und zu Auswahlgesprächen hinzugezogen.
  • Entscheidungen über die Vergabe können gefällt werden, wenn mindestens die Frauenbeauftragten und je eine Vertreterin der Institute, aus denen Anträge vorliegen, eine Stellungnahme abgegeben haben.