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Humboldt-Universität zu Berlin - Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

Eröffnung und Abschluss des Promotionsverfahrens

Nach der Veröffentlichung der neuen Promotionsordnung vom 11. Juli 2018 müssen Doktorandinnen und Doktoranden, die bereits zur Promotion zugelassen sind, aber noch keinen Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens gestellt haben, innerhalb eines Jahres schriftlich erklären, ob sie nach der neuen Promotionsordnung promovieren möchten, oder ob das Verfahren nach der Ordnung, nach der sie zugelassen wurden, durchgeführt werden soll (Erklärung zur Ordnung).

Unter „Ordnungen, Hinweise, Formulare“ finden Sie Merkblätter für die Eröffnung der Promotionsverfahren nach den außer Kraft getretenen Promotionsordnungen. Diese Merkblätter enthalten auch Hinweise bzw. Muster für die Anträge, Erklärungen etc. nach diesen Promotionsordnungen.

Folgende Hinweise gelten für die Promotionsordnung 2018:

Fertigstellung

 


Versehen Sie die Dissertationsschrift mit dem Titelblatt gemäß der Promotionsordnung (Anlage 3) und einer Selbstständigkeitserklärung und lassen Sie sie fest binden (Keine Ringbindung). Die Anzahl der einzureichenden Exemplare beträgt mindestens fünf, die Institute können dazu eigene Beschlüsse fassen.

Eröffnungsantrag

 


Sie stellen den Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens an das Promotionsbüro mit Hinweis auf ihr Fach und ggf. mit Ihrer Spezialisierung.
Senden Sie gleichzeitig ein pdf-Dokument der Dissertation an das Promotionsbüro. Fügen Sie alle in der Promotionsordnung unter §6 genannten Unterlagen separat bei.

Promotionsverfahren

 


Ihr Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens wird im Promotionsbüro formal und vom jeweiligen Institut und dem Promotionsausschuss inhaltlich geprüft. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, eröffnet der Promotionsausschuss das Promotionsverfahren. Es werden die Gutachterinnen bzw. Gutachter bestellt und die Promotionskommission eingesetzt. Die Gutachterinnen bzw. Gutachter sind Mitglied der Promotionskommission.


Sind alle Gutachten eingetroffen und von der Promotionskommission geprüft, werden sie für zwei Wochen zur Einsicht für die Professorinnen und Professoren der Fakultät ausgelegt (Auslage).


Mit einer Frist von zwei Wochen wird zur Disputation eingeladen (Einladung).

Zwei Wochen vor der Disputation können Sie die Gutachten einsehen. Dies ist unabhängig davon, ob die Auslage schon beendet ist oder nicht.

Nach der Disputation erhalten Sie vom Promotionsbüro ein Zwischenzeugnis, das aber noch nicht zur Führung des Doktortitels berechtigt.

Das Promotionsverfahren dauert i.d.R. drei bis neun Monate. Bitte planen Sie den Disputationstermin erst, wenn der Eingang der Gutachten absehbar ist.


Gelegentlich werden bei der Disputation Auflagen erteilt oder es müssen Mängel in der Dissertation beseitigt werden. Diese müssen Sie erfüllen, bevor Sie Ihre Dissertation veröffentlichen können. Die oder der Vorsitzende Ihrer Promotionskommission bestätigt die Erfüllung der Auflagen schriftlich in der Promotionsakte.

Beurkundung

 


Innerhalb eines Jahres nach der Disputation müssen Sie die Pflichtexemplare Ihrer Dissertation in der Hochschulschriftenstelle der Universitätsbibliothek einreichen. Informationen zur elektronischen Veröffentlichung erhalten Sie auf den Seiten des edoc-Servers.

Reichen Sie die Bestätigung der Universitätsbibliothek und eine Erklärung darüber, dass die veröffentlichte Dissertation mit der eingereichten Dissertation übereinstimmt, im Promotionsbüro ein. Dann wird Ihre Promotionsurkunde gedruckt.

Das Ausfertigen der Urkunde (Unterschriften, Siegel) dauert i.d.R. drei bis vier Wochen.

Erst nach der Aushändigung der Promotionsurkunde sind Sie berechtigt, den Doktortitel zu tragen. Ein doctor designatus existiert nach Berliner Hochschulrecht nicht.