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Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät

Fakultätspreis für gute Lehre im WiSe 2021/22 und SoSe 2022

Ausschreibung WiSe 2021/22 und SoSe 2022

 

Auch in diesem Jahr (Wintersemester 2021/22 und Sommersemester 2022) schreibt das Dekanat der Sprach- und literaturwissenschaftlichen Fakultät einen Fakultätspreis für gute Lehre aus. Mit diesem Preis wollen wir Lehrende dazu ermutigen, Projekte zu entwickeln, die über die übliche Praxis der Lehre hinausgehen und neue Inhalte, Formate, Kooperationsformen und Arbeitsweisen erproben. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und wird den Preisträger*innen für eine entsprechend geplante Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt.

Mit dem Lehrpreis soll ein Lehrprojekt im Wintersemester 2021/22 oder Sommersemester 2022 prämiert werden, das sich durch eine Orientierung am kollaborativen Lernen auszeichnet, also Aktivitäten vorsieht, bei denen gemeinsam, im sozialen Miteinander Themen erarbeiten, Informationen gesammelt, Texte erstellt, Präsentationen gestaltet werden.

Die Kommission für Lehre und Studium entscheidet über die Prämierung. Bewerbungsberechtigt sind Lehrende und Tutor*innen. Einzureichen ist ein Lehrkonzept, das ca. zwei Seiten umfassen sollte und eine Kostenaufstellung (Finanzplan).

Die Vorschläge sind bis zum 15. Juni 2021 an den Studiendekan der Sprach- und literaturwissenschaftlichen Fakultät zu richten:


Prof. Dr. Martin Klepper
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät
Unter den Linden 6

10099 Berlin

 

 

Der Fakultätspreis für gute Lehre 2020/2021 wurde Frau Dr. Constanze Baum vom Institut für deutsche Literatur verliehen.

 

Die Auswahlkommission der Sprach- und literaturwissenschaftlichen Fakultät hat sich dafür ausgesprochen, das Projekt „Blütenlese - Literarische Botanik“ von Frau Dr. Constanze Baum mit dem Preis für gute Lehre auszuzeichnen. Frau Baum will gemeinsam mit den Studierenden in diesem Seminar ein innovatives Feld in den Literatur- und Kulturwissenschaften, die Cultural Plant Studies erkunden. Dabei geht es um die Grundmotive künstlerischer Darstellung von Blumen und Pflanzen in Texten und Bildern, sei es als Motiv, Metapher, Attribut, emotionale Reflexionsfläche, Wissensgegenstand oder einfach nur in der Form naturkundlicher Objekte. Dabei soll nun u.a. im Rahmen der digitalen Lehre eine Online-Ausstellung semesterbegleitend erarbeitet werden, wobei die Studierenden verschiedene virtuelle Ausstellungen kennenlernen und mit dem Open Source Tool omeka eine eigene Ausstellung kuratieren.

Insbesondere drei Punkte fand die Jury hierbei überzeugend: Es handelt sich um ein sehr originelles, intellektuell interessantes und methodisch durchdachtes Projekt, das die Studierenden begeistern und motivieren wird. Das Projekt ist handlungsorientiert konzipiert und eröffnet damit vielfältige Anschlussmöglichkeiten für die Lernenden, sei es in einer akademischen oder eher anwendungsorientierten Umgebung. Und drittens erprobt das Projekt Möglichkeiten der Online-Lehre und der Welt digitaler Lehr- und Lernmöglichkeiten, die sowohl für Studierende als auch für Lehrende Anregungen für die Zukunft geben werden.